Bricca cover art

Создано июн 9, 2026

Тексты

Chaos im Kopf – Die Ballade von Bricca
(Ruhige, düstere Fantasy-Ballade. Erzählerstimme rau, später weibliche Stimme theatralisch und verführerisch.)
Strophe 1
Tief im Schatten eines Morgens grau,
lebte ein kleines Monster, schwarz wie Tau.
Morgens müde, kaum ein Laut,
mittags voller Wirbel, wild und laut.
Abends wurde alles schwer und trüb,
wenn der Nebel durch die Gedanken zog und blieb.
Chaos im Kopf, kein Weg, kein Licht,
doch aufgeben wollte das Wesen nicht.
Refrain
Chaos im Kopf, doch die Augen weit,
durch tausend Rätsel, durch Raum und Zeit.
Verlacht von allen, allein und klein,
doch niemand konnte in sein Herz hinein.
Strophe 2
Die Sphinx war sein einziger Freund,
weil sie Fragen stellte und niemals verneint.
Das kleine Monster liebte jedes Rätselstück,
fand in jedem Irrweg ein kleines Stück Glück.
Es lernte durch das Chaos sehen zu können,
wo andere nur Dunkelheit erkennen.
Suchte Gleichgesinnte Jahr um Jahr,
doch überall hieß es: „Wie seltsam du doch warst.“
Strophe 3
Dann fand es Zuflucht fern vom Tal,
zwischen Bergen, auf der Alm einmal.
Dort traf es Menschen, warm und klar,
die sahen es so, wie es wirklich war.
Doch manches blieb ihm fremd und klein:
Mein, dein, haben, werden, sein.
Worte wie Wolken im Wind verweht,
während sein Herz neue Wege geht.
Refrain
Chaos im Kopf, doch die Augen weit,
durch tausend Rätsel, durch Raum und Zeit.
Verlacht von allen, allein und klein,
doch niemand konnte in sein Herz hinein.
Strophe 4
Das Monster lernte Geschichten und Mut,
half den Menschen, so gut es nur tut.
Gab ihnen Kraft in der dunkelsten Nacht,
wenn Sorge und Kummer sie müde gemacht.
Doch eines Tages sprach das Dorf nebenan:
"Dieses Wesen gehört nicht hierher!"
Sie kamen mit Fackeln, sie kamen mit Wut,
doch die Menschen der Alm standen fest und gut.
"Nein, wir geben es nicht her!"
Die Stimmen wurden laut und schwer,
bis plötzlich die Welt still wurde umher.
Bridge
(Düstere Atmosphäre. Trommeln. Kalter Wind.)
Das Monster war nicht mehr klein.
Theatralische Frauenstimme
Ihr habt hier nichts verloren!
BAM!
(Trommel schlägt.)
Das Monster war zu einer jungen Frau gewachsen.
Mit Hörnern aus dunklem Elfenbein.
Grünes Haar floss wie ein Wald im Sturm.
Ihre Augen tiefer und blauer als der Ozean.
Und ihr Name war:
Chor
Bricca!
Bricca!
Bricca!
Die Berge riefen ihren Namen.
Bricca!
Bricca!
Bricca!
Finale
Die gefährlichsten Monster
sind jene, die du freiwillig hereinlässt.
Doch Bricca liebte ihr Dorf.
Sie hob die Hände in den Wind,
und silberne Funken tanzten geschwind.
Die Feinde vergaßen ihren Hass,
vergaßen ihren Zorn und was einst war.
Vielleicht würden sie sich eines Tages rächen.
Vielleicht würden sie zurückkehren.
Doch Frieden war wichtiger.
Denn dort zwischen Bergen und Wolkenlicht
musste sie sich nicht verstecken.
Dort liebten sie sie genauso wie sie war.
Letzter Refrain
Chaos im Kopf, doch endlich frei,
kein Fluch mehr, keine Fragerei.
Aus dem kleinen Monster wurde Magie,
und die Berge sangen ihre Melodie.
Outro – süße, verführerische Stimme